Es geht dabei aber nicht nur um potenzielle Dividenden, Kursgewinne und Renditen. Denn viele Anleger lassen die Kostenseite unberücksichtigt. Das macht sich insbesondere bei kleinen Transaktionssummen deutlich bemerkbar. Kurz: Viele zahlen zu viel und reduzieren so ihre Erträge. Dabei ist es so leicht wie nie, mit dem eigenen Depot zu einem günstigeren Broker zu wechseln.
Transaktionsgebühren als heimlicher Renditefresser
Ohne Depot kein Börsenhandel – das ist jedem Anleger klar. Doch wie große die Unterschiede im Detail sein können, wissen viele nicht. Zwischen extrem günstigen Trading-Flats von Direkt-Brokern und den Gebühren bei der Hausbank liegen teilweise Welten. Das beginnt bereits bei der meistens kostenlosen Depotführung und schlägt dann bei den Tradinggebühren voll durch. Wer nur ein, zwei Posten im Jahr kauft oder verkauft, wird davon wenig spüren. Doch wer häufig handelt und das zu kleinen Ordersummen, wird den Unterschied schnell an der Depotentwicklung abschätzen können.
Beispiel bei einem kleinen Anlagepaket
Ein Beispiel: Es kauft jemand ein Aktienpaket von einem Papier, das genau bei 100 Euro Kurswert steht zu 1.000 Euro Orderwert, also zehn Anteile.
Bei einer Direktbank wie Comdirect oder Consors zahlt der Anleger dafür nach Ende der Neukundenrabatte etwa 10 Euro pro Trade. Das entspricht genau einem Prozent des Kurswertes.
Das heißt jedoch auch: Damit das Papier überhaupt in die Gewinnzone kommen kann, muss es mindestens ein Prozent zulegen. Da aber die Gebühren auch beim Verkauf zu Buche schlagen, sind es bereits zwei Prozent, die der Kurs sich nach oben entwickeln muss, um überhaupt einen Gewinn machen zu können – Steuern außen vor.
Im Beispiel macht der Anleger erst ab einem Kurswert von 102 Gewinn. Bei einem kleineren Aktienpaket sogar noch später! Wer zum Beispiel für 400 Euro diese Aktien kauft, ist erst ab einem Kurs von 105 Euro im grünen Bereich. Das sind bereits fünf Prozent des Kurswertes!
Bei einem Broker liegen die Gebühren unberücksichtigt der möglichen noch günstigeren Aktionspreise häufig um 5 Euro pro Trade herum. Flatex als einer der Marktführer verlangt beispielsweise aktuell im Regelfalls 5,90 Euro pro Trade. Bei Aktionen sowie für Neukunden liegt die Gebühr deutlich darunter. Ähnliche Konditionen bietet auch finanzen.net.
Bei angenommenen 5 Euro würden An- und Verkauf von zehn Papieren aus dem Beispiel einen Prozent ausmachen. Bei vier Papieren (400 Euro) sind es 2,5 Prozent. Das ist die Hälfte der regulären Kosten bei einer Direktbank.
Je mehr Order mit kleinen Beträgen, desto wichtiger sind die Gebühren
Es gilt die Faustregel: Je geringer der Orderwert, desto stärker fallen Transaktionsgebühren ins Gewicht. Das macht sich noch deutlicher bei Geschäften mit Börsengebühren bemerkbar. Denn muss ein Anleger direkt bei einer Börse kaufen oder verkaufen, kommen noch Spesen hinzu. Diese können die Gewinnmarge weiter schmälern bzw. die Gewinnzone auf einen höheren Kurs verschieben.
Besonders betroffen von Transaktionsgebühren sind Kleinanleger, die ihr Risiko breit streuen möchten. Wer (nur) mehrere Wertpapierpakete im drei- oder niedrigen vierstelligen Bereich kauft oder kaufen kann, muss noch genauer auf das Potenzial der Aktien schauen.
Nicht jeder Anbieter ermöglicht vollen Zugriff auf die Börsen
Bei welchem Broker das eigene Depot liegt, ist jedoch noch aus weiteren Gründen wichtig. Der wichtigste davon: Die Angebotsbreite. Daytrader und Experten werden sich nicht mit Frankfurt, London, Paris und New York zufrieden geben. Sie sollen weltweit Optionsscheine handeln, auf alle Fonds Zugriffe haben und auch mal Exoten kaufen können. Genau an dieser Stelle gibt es bei Banken häufig eine Grenze. Die Angebote sind auf Standardwerte und je nach Bank ein bisschen mehr beschränkt.
Online-Broker setzen jedoch auf Kunden, die häufig und umfassend handeln möchten. Dadurch verdienen sie das Geld. Daher ermöglichen sie den Handel auf einer größeren Zahl von Marktplätzen und mit noch mehr Wertpapieren. Die Unterschiede sind insbesondere bei einigen Fonds und vielen Optionsscheinen sichtbar. Hinzu kommen weitere Geschäfte wie der CFD- und der sonst häufig auf wenige Währungen beschränkte FX-Handel.
Interessierte Anleger sollten daher genau prüfen, ob ein Depotwechsel für ihre Situation sinnvoll ist. Wer häufig handelt, speziell keine großen Summen, hat bei einem Online-Broker nicht nur mehr Möglichkeiten. Durch die günstigen Tradinggebühren erzielen Anleger schneller Zuwächse.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
KarriereWer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

