Abschreibungen – steuerrechtlich berücksichtigter Werteverlust
Der Verlust ergibt sich beispielsweise durch Verschleiß, zunehmendes Alter, Preisverfall oder Schäden durch Unfall. Die Abschreibungenfinden in der Unternehmensbilanz (zur Definition Bilanz) als Aufwand in der Gewinnermittlung Berücksichtigung. Dadurch ist es möglich, immer den aktuellen Stand des Betriebsvermögens in der Buchhaltung (zur Buchhaltung Definition) einzusehen. Man unterscheidet vier verschiedene Abschreibungsarten.
Abschreibungsarten im Überblick
Der Abschreibungswert muss nicht zwingend einen jährlich gleich bleibenden Wert haben. So unterschiedlich wie die Gründe für die Vermögensminderung sind auch die Abschreibungsarten. Bei der linearen Abschreibung wird jedes Jahr ein konstanter Betrag abgeschrieben. Bei der degressiven Abschreibung sinken die Beträge innerhalb des Abschreibungszeitraums (zur Definition Zeitraum). Die digitale Abschreibung ist eine Form, bei der sich der Betrag der Abschreibungssumme jedes Jahr um einen festen Betrag verringert. Dieser degressive Betrag wird als Quotient aus den Anschaffungskosten sowie der Summe der Nutzungsjahre errechnet. Dagegen ist die progressive Abschreibung eine Variante, bei der Betrag proportional zu einer zunehmenden Nutzungsdauer steigt. Schließlich ist die leistungsbezogene Abschreibung die vierte Variante, die sich aus der Nutzung der Güter pro Jahr errechnet.
Methoden der Abschreibung – direkt und indirekt
Das Umlauf- oder auf das Anlagevermögen kann mit zwei verschiedenen Methoden abgeschrieben werden. Bei der direkten Methode werden die anfangs gezahlten Kosten für die Anschaffung um die Abschreibungsbeträge vermindert. Der Unterschied zur indirekten Abschreibung besteht darin, dass hier alle Abschreibungen gesammelt werden und als sogenannte Wertberichtigung ausgewiesen werden. Die Bilanzsumme ist bei beiden Methoden gleich hoch. Die Abschreibung beginnt mit der Anschaffung und endet mit dem Verkauf oder der Verschrottung des Wirtschaftsgutes.
Christian Weis
InfluencerInfluencer*innen verdienen ihr Geld vor allem über bezahlte Markenkooperationen. Dazu kommen Affiliate-Marketing, direkte Plattformvergütung, Abo- und Fan-Modelle sowie eigene Produkte. Die wichtigste Säule sind die Sponsored Posts auf Social Media. Wer verstehen will, wie Influencer ihr Geld verdienen, sollte nicht bei der Aufzählung der Einnahmequellen stehen bleiben. Entscheidend ist, wie viel vom Bruttoumsatz nach Provisionen, Kosten und Abgaben netto übrig bleibt und wie stark das Einkommen schwankt. Das Wichtigste im Überblick Bezahlte Kooperationen mit Unternehmen sind die wichtigste Einnahmequelle von Influencer*innen, gefolgt von Affiliate-Marketing und eigenen Produkten.
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Wer Arbeitslosengeld I bezieht, darf 2026 monatlich bis zu 165 Euro aus einem Nebenjob behalten, ohne dass das Arbeitslosengeld gekürzt wird. Voraussetzung ist, dass die wöchentliche Erwerbstätigkeit unter 15 Stunden bleibt. Jeder Euro oberhalb der Hinzuverdienstgrenze wird vollständig vom ALG I abgezogen. Die Regeln wirken auf den ersten Blick einfach, haben aber konkrete Fehlerquellen bei Anrechnung, Meldepflichten und Steuer, die zu Rückforderungen führen können. Dieser Guide erklärt die Anrechnungsmechanik mit Beispielrechnung, zeigt Möglichkeiten zur Erhöhung des Freibetrags und hilft beim Widerspruch gegen fehlerhafte Bescheide. Die Kurzversion 165 Euro monatlicher Freibetrag auf den Nebenverdienst bei ALG-I-Bezug.
