Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. Juni 2021

Social Trading: Im Sozialen Netzwerk zur eigenen Anlagestrategie

Trading- und Kryptohype: Auf der Suche nach der richtigen Strategie

Die Schlagzeilen um den Trading- und Kryptohype haben gerade junge Menschen auf die neuen Möglichkeiten bei der Geldanlage aufmerksam gemacht. Apps, mit denen man im Handumdrehen Aktien handeln kann oder Krypto-Wallets, um sich gegen Inflationsrisiken zu schützen, sind weiterhin in aller Munde. Doch die Vielfalt der Anlageoptionen, ihre Chancen, aber auch Risiken, sind für kaum einen Neuanleger vollständig durchschaubar. Gerade jungen Sparern fehlt es häufig an einer Strategie, an der sie sich in der spekulativen Investmentbranche orientieren können. Hier setzt das Social Trading an.

Interaktiv Investieren im Austausch mit der Community

Denn mit der Vielzahl an jungen Neuanlegern und ihrer hohen Affinität zu sozialen Medien eröffnet sich die Chance für neue Formen des Investierens: Social Trading, eine Art investieren innerhalb einer digitalen Community.

Eine beliebte Social-Trading-Plattform ist beispielsweise NAGA. Ähnlich einem Sozialen Netzwerk wie zum Beispiel Facebook tauschen sich die Anleger, auch Trader genannt, hier über Nachrichten und News-Feeds zu aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten aus und können auf der gleichen Plattform in Aktien, ETFs, Devisengeschäften oder Kryptowährungen ihr Geld anlegen. Wer möchte, kann als Social Trader sein Portfolio veröffentlichen, eine Handelsstrategie präsentieren sowie einzelne Trades erklären und so Stück für Stück seine eigene Community aus Followern aufbauen.

Die Follower wiederum können von Expertise und Ideen der anderen Social Trader, ob Hobby-Anleger, professioneller Vermögensverwalter oder Finanzblog, für ihre eigene Anlage profitieren.

Investments durch Transparenz besser verstehen

Indem man die Portfolios entweder automatisiert nachkauft oder auch nur einzelne Trades von etablierten Social Tradern übernimmt, kann man leicht an der Performance erfahrener User partizipieren. Anders als beim klassischen Investmentfonds, in denen meist nur eine abstrakte Anlagestrategie bekannt ist, können Anleger beim Social Trading selbst bestimmen, welchen Entscheidungen der Social Trader sie folgen wollen. Je nach Risikoprofil lassen sich passende Portfoliostrategien anderer Anleger ausfindig machen und umsetzen. Diese Transparenz und der stete Austausch in der Community, schärft das eigene Anlageprofil und schafft Bewusstsein beim Investieren. Die Vielzahl an Anlageprodukten ermöglicht es zudem aktiv zu diversifizieren und sich dabei stetig in Sachen Finanzen fortzubilden.

„Facebook des Tradings“: Das Potential von NAGA und Co.

Noch gibt es nur wenige Anbieter, die wie NAGA Investieren und Social Media auf einer Plattform kombinieren. Doch angesichts der ungebrochenen Popularität sozialer Netzwerke gerade in Pandemie-Zeiten und einer wiederbelebten deutschen Investmentkultur, wächst die vernetzte Anleger-Community schnell. Die steigenden Userzahlen und der Zuwachs von Echtgeld-Transaktionen über NAGA, bestätigen das eindrucksvoll. Aktuell hat die Online Trading Plattform über eine Millionen weltweite Nutzer, die allein im April 2021 ein Handelsvolumen von über 22 Mrd. Euro auf NAGA generiert haben. So ist damit zu rechnen, dass Social Trading Plattformen auch in Zukunft weiter wachsen werden.

Jetzt weiterlesen:

Ethereum (ETH) im Überblick

Teilen:
Weitere Artikel
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
Business
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

Lesen
Fachkräftemangel in Versicherungen: Wie die Branche gegensteuert
Arbeitsleben
Fachkräftemangel in Versicherungen: Wie die Branche gegensteuert

Gegen den Fachkräftemangel setzt die Versicherungsbranche auf ein Bündel von Maßnahmen von der Ausbildungsoffensive über Employer Branding und Weiterbildung bis zur gezielten Direktansprache durch spezialisierte Personalberater. Denn erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, während Digitalisierung und Regulatorik neue Spezialkompetenzen verlangen. Wie gravierend die Lage insgesamt ist, zeigt ein Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): 40,2 Prozent aller Betriebe in Deutschland meldeten im ersten Halbjahr 2022 einen Fachkräftebedarf ein Höchststand. 61,3 Prozent erwarteten Personalprobleme in den folgenden zwei Jahren, und rund 45 Prozent aller angebotenen Fachkräftestellen konnten 2022 deutschlandweit nicht besetzt werden. Für die Assekuranz ist das mehr als eine Randnotiz. Wer heute einen Aktuar, einen erfahrenen Underwriter oder einen IT-Architekten sucht, konkurriert in einem Markt, in dem qualifizierte Kandidaten kaum aktiv auf Jobsuche sind. Genau hier setzt spezialisiertes Recruiting an: Eine Headhunter Versicherung erreicht Schlüsselkräfte, die über klassische Stellenanzeigen praktisch nicht mehr ansprechbar sind.

3 Min. LesezeitLesen
Leoba Liftsysteme: Wie ein Fachbetrieb von der Schwäbischen Alb das Wohnen im Alter neu denkt
Lifestyle
Leoba Liftsysteme: Wie ein Fachbetrieb von der Schwäbischen Alb das Wohnen im Alter neu denkt

Die Leoba Liftsysteme GmbH aus Mössingen ist ein regionaler Spezialist für Treppenlifte, Plattformlifte und Hebebühnen und damit für Lösungen, die Menschen ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause ermöglichen können. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels in der Pflege und steigender Immobilienpreise gewinnt das Thema „Wohnen im Alter" zunehmend an Bedeutung auch wirtschaftlich. Wer im vertrauten Umfeld bleiben möchte, braucht praktikable Lösungen, die Sicherheit und Selbstständigkeit erhalten. Ein Portrait über Leoba Liftsysteme, einen Fachbetrieb, der nah am Lebensalltag seiner Kundinnen und Kunden agiert. Leoba Liftsysteme: Ein Fachbetrieb mit Wurzeln auf der Schwäbischen Alb Der Sitz der Leoba Liftsysteme GmbH liegt in Mössingen, eingebettet in die Landschaft der Schwäbischen Alb. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkundinnen und Privatkunden in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart und der weiteren Region ebenso werden auch hochwertige Treppenlifte in Balingen geplant und installiert. Wer das Portfolio betrachtet, erkennt schnell: Leoba Liftsysteme versteht sich nicht als reiner Produktverkäufer, sondern als Anbieter individueller Mobilitätslösungen für das Zuhause. Sitzlifte, Plattformlifte, Rollstuhllifte, Senkrechtlifte und Hebebühnen bilden ein breites Sortiment, das auf unterschiedliche Wohnsituationen, Treppenformen und körperliche Voraussetzungen zugeschnitten wird.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite