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27. Mai 2019

Die Bedeutung von Farben im Dialogmarketing

Farben – mehr als nur Ästhetik

Bei der Nutzung von Farben im Marketing spielen nicht nur ästhetische Aspekte eine Rolle. Vielmehr ist hier die psychologische Wirkung von Bedeutung. Wir alle verbinden Farben unterbewusst mit verschiedenen Situationen, Zusammenhängen und Gefühlen. Während beispielsweise Rottönen eine aktivierende und laszive Wirkung zugesprochen wird, steht Grün für Natürlichkeit, Energie und Erneuerung. Wer um diese Zusammenhänge weiß, kann seine Kundenkommunikation unterstützen und ihre Wirkung verbessern. Umgekehrt kann eine falsche Farbauswahl die Wirkung anderer Kommunikationsmaßnahmen unterminieren.

Die Einsatzmöglichkeiten von Farben im Marketing sind vielfältig. Das beginnt bei zentralen Bereichen wie dem Corporate Design mit Logos, Schriftfarben auf Briefköpfen und der Farbgebung von Produkten. Doch auch auf vielen anderen Ebenen kann eine zielgerichtete Farbwahl zum Unternehmenserfolg beitragen. So wecken beispielsweise bunte Briefumschläge in Werbemailings viel mehr Neugierde als die gewöhnlichen Ausführungen in Weiß und Beige. Eine große Auswahl an farbigen Briefhüllen in unterschiedlichen Transparenzgraden findet man beispielsweise bei www.brief-huellen.de.

Die verschiedenen Wirkungen von Farben

Die Farben sollten immer in Abhängigkeit vom gewünschten Kommunikationsziel gewählt werden. Geht es darum, den Kunden zu einem Kauf zu bewegen oder Kontakt aufzunehmen, können aktivierende Farben eine gute Wahl sein. Will man hingegen die Kundenbindung stärken und eine langfristige Vertrauensbasis etablieren, können ruhigere gesetzte und behagliche Farben genutzt werden. Anbei ein kurzer Überblick über die wichtigsten Farben mit ihren jeweiligen Wirkungen.

Gelb:

Gelb ist ganz klar zu den Signalfarben zu zählen. Es sticht hervor und kann praktisch nicht übersehen werden. Wenn Sie also die Aufmerksamkeit des Empfängers erregen wollen, ist es gut geeignet. Sie sollten Gelb allerdings sparsam einsetzen, da die Farbe schnell aggressiv wirken kann.

Gelbe Umschläge kommen beispielsweise im Sommer gut zur Geltung. Hier wecken sie Assoziationen zur Sonne, zur Wärme und zu guter Laune. Dabei ist aber auch immer die jeweilige Branche zu berücksichtigen. Geht es um das Thema Lebensmittel, kann man Gelb auch schnell mit unangenehmen Attributen wie sauer oder verderblich in Verbindung bringen.

Rot:

Eine noch stärkere Wirkung hat die Farbe Rot. Sie führt nachweislich zur Beschleunigung des Pulses und vermittelt Dringlichkeit. Wenn Sie rote Briefumschläge verwenden, können Sie fast sicher sein, dass Ihre Briefe zuerst gelesen werden. Auch eine sinnliche Komponente kann der Farbe zugesprochen werden. Deshalb ist sie beispielsweise für Betreiber von Dating-Portalen interessant. Auf der anderen Seite gilt Rot aber auch als Signal für Gefahr. In Branchen, in denen es um Sicherheit geht, sollte auf diese Farbe also eher verzichtet werden. Das gilt beispielsweise bei Versicherungen.

Grün:

Grün steht für Natürlichkeit und Frische. Darüber hinaus weckt die Farbe Assoziationen zu Gesundheit, Hoffnung, Jugend und Neuheit. Auch eine dynamische Wechselwirkung zwischen beruhigenden und aktivierenden Tendenzen ist vielen Grüntönen zu Eigen. Damit kann Grün beispielsweise gut genutzt werden, wenn es darum geht, Kunden in bestehenden Entscheidungen zu bestärken. Die Farbsättigung sollte aber nicht zu hoch sein, da es sonst schnell unruhig wirken kann.

Blau:

Blautöne gelten als der Inbegriff eines seriösen Designs. Damit signalisieren Sie Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und Klarheit. Weiterhin hat Blau eine kühle und beruhigende Wirkung. Blaue Farbumschläge können also eine gute Wahl sein, wenn es um Konfliktbewältigung geht. Das kann etwa bei der Bearbeitung von Retouren und der Reklamation von Mängeln der Fall sein.

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