News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
26. April 2023

Inklusivste Puppensammlung: Mattel stellt Barbie mit Down-Syndrom vor

Die Barbie-Puppe – ein Phänomen, was seit der Einführung 1959 die Kinderzimmer revolutioniert. Nach immer wiederkehrender Kritik, Barbie-Puppen würden ein falsches Frauenbild fördern, Stereotypen unterstützen und Essstörungen begünstigen, ist der Konzern bemüht, mit seinen Puppen Vielfalt zu präsentieren. Nun hat das Unternehmen in Kooperation mit der US-Down-Syndrom-Gesellschaft eine erste Barbie mit Trisomie-21 hergestellt.

Neue Puppe sieht Menschen mit Down-Syndrom ähnlich

Die neue Puppe hat einen Körperbau, der den von Frauen mit Down-Syndrom ähnelt. Auch das Gesicht ist runder und der Naserücken flach gehalten. Die Barbie trägt in dieser Ausgabe ein gelb-blaues Kleid mit Schmetterlingsmuster sowie an Beinen und Füßen pinkfarbene orthopädische Hilfsmittel. Farben und Muster gelten als Symbole zur Unterstützung für Menschen mit Down-Syndrom.

Auf Diversität und Vielfalt ausgerichtetes Design

Damit erweitert Mattel sein Sortiment auf 175 verschiedene Puppen und untermauert damit sein auf Diversität und Vielfalt ausgerichtetes Design. Seit der Einführung der Barbie-Puppe in 1959 muss sich das Unternehmen immer wieder Vorwürfe hinsichtlich der Bedienung von Stereotypen und der Aufrechterhaltung von weiblichen Klischees stellen. Zudem wird der Körperbau der Barbie-Puppe kritisiert, der ein krankhaftes Körperbild vorgebe. Dabei hatte die Gründerin Ruth Handler die Puppe ganz bewusst als Pendant zu den in den 1950er Jahren üblichen Babypuppen entworfen, die damals die Kinder spielerisch an die Mutterrolle heranführten. Barbie trug mit Absicht nur einen Bikini, damit die Kinder durch die dazu zu kaufende Kleidung für sie eine Persönlichkeit entwickeln und damit frei Rollen einnehmen konnten.

Mit und mit wurde der Körperbau der Barbie modifiziert, auch verschiedene Berufsgruppen und ethische Gruppen kamen hinzu. Mit 175 Puppen möchte Barbie nahezu jede mögliche Rolle bedienen. Mit der aktuell vorgestellten Barbie mit Down-Syndrom falle eine weitere Grenze.

Teilen:
Weitere Artikel
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag
Arbeitsleben
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag

Der Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.

4 Min. LesezeitLesen
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt
Business
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt

Schmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?

6 Min. LesezeitLesen
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit
Business
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit

Wenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite