
Bildrechte: Flickr Business Meeting thetaxhaven CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Bootstrapping
Unter Bootstrapping (dt. „Schnürsenkelbinden“) versteht man die Finanzierung des Startups durch eigenes Kapital. Es ist eine der gängigsten Formen. Ähnlich wie ein Reisender, der sich die Schuhe zubindet und losgeht, startet das Unternehmen frei und selbstständig ohne fremde Geldgeber. Hierbei wird versucht, in möglichst kurzer Zeit und mit wenig Budget mehr Einnahmen zu erlangen, als Ausgaben entstehen. Das Konzept zielt vor allem auf Geschäftsideen, die die Markteinführung des Produktes sehr schnell realisieren und zeitig Gewinne erzielen. Die Eigenkapitalfinanzierung bewirkt häufig ein strukturierteres und effizienter arbeitendes Unternehmen, dessen Großteil beim Gründer bleibt (nicht beim Investor beispielsweise).
Großer Druck, wenige Ressourcen zur Ideenumsetzung oder eine geplante Erweiterung und Internationalisierung des Unternehmens sorgen häufig dafür, dass im Verlauf der Geschäftsentwicklung externe Kapitalgeber hinzugezogen werden. Ein Beispiel ist die Immobilienmaklervermittlung Homeday. Das Kölner Startup hat gerade erfolgreich die Series-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen und neue Investoren gewonnen, mit deren Unterstützung vor allem Marketingkampagnen und die Weiterentwicklung des Produktes finanziert werden sollen. Da das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit marktführende Technologien entwickelt und Traction aufgebaut hat, waren Investoren und deren schnell zugängliches Kapital nötig, um neue Businessziele zu erreichen.
Solche Finanzierungsrunden sind vor allem dann üblich, wenn ein Unternehmen stark wächst. Gewöhnlich zahlen die Investoren dazu einen gewissen Betrag, für den sie einen prozentualen Anteil am Unternehmen erhalten.
Investoren
Neben dem Konzept der Finanzierungsrunden können Investoren auch von Beginn an für das Kapital des Startups sorgen. Die klassische Form ist das Konzept Venture Capital. Es eignet sich für Unternehmer, die Teile der Geschäftsidee an andere abgeben und investigative Berater an ihrer Seite haben möchten. Um einen Investor von Beginn an zu gewinnen, sollte die Geschäftsidee erfolgversprechend und wachstumsfähig sein. Selten lassen sich Investoren auf ein risikoreiches Unternehmen ein. Das Venture Capital wird deshalb als Risiko-Kapitalanlage angesehen. Viele Investoren lassen sich lieber auf die Strategie der bereits beschriebenen Finanzierungsrunde ein.
Crowdfunding und -investing
Ein modernes Konzept der Fremdfinanzierung ist das Crowdfunding bzw. -investing. Beim Crowdfunding erhält man das Kapital von mehreren Geldgebern. Da es sich hierbei häufig um sehr viele Parteien handelt, spricht man von einer Schwarmfinanzierung. In der Regel erhalten die Geldgeber, die bunt gemischt von der gewöhnlichen Privatperson bis zum unterstützenden Großunternehmen reichen können, einen Dank für die „Spende“. Das variiert von der Dankeskarte bis zu einem kostenlosen Exemplar des fertigen Produktes. Manche Gründer räumen den Investoren Anteile am Geschäft ein. Dies nennt man Crowdinvesting. Diese Investmentform hat mittlerweile 25 Millionen Euro in deutsche Startups gebracht.
Darlehen und Kredit
Eine weitere Form der Fremdkapitalfinanzierung ist der Kredit bei der Bank. Diese muss mit einem professionellen und gründlich durchdachten Businessplan überzeugt werden. Nicht immer hält die Bank eine Geschäftsidee für gewinnbringend oder den Gründer für bonitätsfähig. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Sicherheit durch Landesbürgschaften beantragt werden. Neben der Landesbürgschaft kann die finanzielle Absicherung vom Bund, den Kommunen oder auch von der Europäischen Union kommen. Anstelle der klassischen Kredite bieten immer mehr Banken spezielle Förderkredite für Unternehmensgründer – die sogenannten Förderdarlehen. Dazu muss allerdings eine Reihe von Anforderungen erfüllt sein.
Fördermittel
Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit sind Fördermittel. So können beispielsweise Zuschüsse von Kreditanstalten oder öffentlichen Förderprogrammen beantragt werden. Sie beinhalten Geldbeträge, die nicht zurückgezahlt werden müssen, und sind daher schwer zu bekommen. Bei den meisten Förderprogrammen handelt es sich um Förderdarlehen mit vergünstigten Konditionen wie etwa niedrigen Zinsen. Einen praktischen Überblick über öffentliche Förderprogramme gibt es unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf dieser Seite.
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.
