Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
19. Juli 2023

Devisenhandel – die Anleitung für Einsteiger

Die wichtigste Voraussetzung, um in den Devisenhandel einsteigen zu können, ist natürlich ein zuverlässiger Broker. Darüber hinaus sollte man sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen und wissen, mit welchen Instrumenten man von den Kursbewegungen zwischen bestimmten Währungspaaren profitieren kann. Zu guter Letzt ist die richtige Strategie entscheidend. Hier entscheidet sich der Handel mit Devisen allerdings nicht von anderen Arten von Investments.

Hoher Umsatz, ständiger Handel

Die Zahlen sind beeindruckend: Innerhalb von wenigen Jahrzehnten stiegen die weltweiten Umsätze am Markt für Devisen im Jahr 2019 erstmals auf mehr als sechs Billionen US-Dollar pro Handelstag. Drei Jahre später waren die Umsätze noch einmal um rund eine Billion Dollar pro Tag gestiegen. Diese riesigen Summen zeigen, dass es sich hier um einen Markt mit einer enormen Liquidität handelt. Das gilt vor allem dann, wenn man sich für Leitwährungen wie US-Dollar, Euro, britisches Pfund oder den japanischen Yen interessiert.

Ein weiterer interessanter Aspekt für Anleger ist die Tatsache, dass es bei den Handelszeiten fast keine Beschränkungen gibt. Ein Handelstag startet in der Regel in Asien, geht dann in Europa und schließlich in Nordamerika weiter. Unterbrechungen gibt es nur an Feiertagen oder Wochenenden.

Chance und Risiko

Die Ausschläge der Kurse einzelner Wechselpaare sind in der Regel nicht besonders groß. Um trotzdem ordentliche Renditen zu erzielen, spielen Hebelprodukte im Devisenhandel eine wichtige Rolle. Dabei können Anleger bereits mit kleinen Beträgen viel Geld verdienen. Sollten sich die Kurse allerdings nicht so wie erwartet entwickeln, drohen enorme Verluste. Deshalb sollte man bei der eigenen Strategie für den Handel großen Wert darauf legen, das mögliche Risiko zu minimieren.

Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, sollten Anleger nicht allein auf die Kurse der Währungspaare achten, für die sie sich besonders interessieren. Nachrichten aus der Wirtschaft spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese wirken sich schließlich oft direkt oder indirekt auf die Kurse von zwei Währungen aus. Einige Beispiel dafür sind offizielle Zahlen zur Inflation, zur Arbeitslosigkeit oder rund um die Zinsentscheidungen der Zentralbanken.

Wer alle Faktoren bedenkt, findet beim Devisenhandel aber nicht nur interessante Chancen auf Renditen. Darüber hinaus bietet dieser Markt auch noch die Möglichkeit, das eigene Portfolio zu diversifizieren. Die Entwicklung der Kurse an den Devisenmärkten läuft nämlich oft deutlich anders als die Entwicklungen an den Märkten für Aktien oder Anleihen in bestimmten Ländern und Währungsräumen wie der Eurozone.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite