Erstmals benannt wurde die Wertschöpfungskette durch den US-amerikanischen Betriebswirt Michael E. Porter in seinem 1985 erschienenen Buch „Competitive Advantage.“ Sein Konzept setzt sich aus den Wertaktivitäten und der so genannten Marge zusammen. Wertaktivitäten sind alle Tätigkeiten, die zur Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung gebracht werden, Marge bezeichnet den Unterschied zwischen Produktertrag und den dafür aufgewendeten Ressourcen.
Laut Porter gibt es fünf Primäraktivitäten, welche den Wertschöpfungsprozess beschreiben:
- Einganslogistik
- Produktion
- Ausgangslogistik
- Marketing und Verlauf
- Service
Hinzukommen vier Unterstützungsaktivitäten, welche Grundvoraussetzung für das Ausüben der primären Aktivitäten ist. Diese sind:
- Unternehmensinfrastruktur
- Personalwirtschaft
- Technologieentwicklung
- Beschaffung
Mit jeder Unternehmensaktivität wird ein Ansatz zur Differenzierung unternommen. Die Wertkette ist somit auch ein Mittel, um die Positionierung eines Unternehmens im aktiven Wettbewerb zu definieren. Dabei werden die Wertschöpfungsketten eines Unternehmens auch mit den von anderen Akteuren, bspw. Lieferanten und Abnehmer, verknüpft, um gemeinsam das Wertschöpfungskettensystem einer Branche zu bilden. So entstehen wertvolle Synergieeffekte bei einem guten Zusammenspiel der einzelnen Elemente.
Florian Weis
MarketingSponsoring wird in vielen Unternehmen noch immer nach einem einfachen Prinzip bewertet: je größer die Bühne, desto besser die Wirkung. Wer sichtbar sein will, muss dorthin, wo Millionen hinschauen: so zumindest die gängige Annahme. Im Gespräch mit der Business-on.de Redaktion ordnet Patrick Markert, Chief Sales & Marketing Officer von WIRmachenDRUCK, diese verbreitete Sichtweise ein:“Für global agierende Konzerne mag diese Logik aufgehen. Für viele mittelständische Unternehmen ist sie jedoch zu kurz gedacht. Denn sie übersieht einen entscheidenden Punkt: Sichtbarkeit allein ist kein Wert. Relevanz ist es“. Im Fokus steht die Frage, warum Sponsoring im Mittelstand oft sein Potenzial nicht entfaltet und wie Unternehmen durch gezielte Auswahl, Aktivierung und Passung deutlich mehr Wirkung erzielen können.
BusinessAngesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und des verschärften Wettbewerbs um Talente reicht es für Unternehmen längst nicht mehr aus, allein mit Gehalt und Karriereperspektiven zu überzeugen. Fachkräfte legen bei der Wahl ihres Arbeitgebers heute verstärkt Wert auf Faktoren wie Unternehmenskultur, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung. Gerade die Generation Z und jüngere Millennials verlangen, dass Arbeitgeber Klimaschutz nicht nur versprechen, sondern täglich praktizieren. Unternehmen, die diesen Wandel frühzeitig erkennen und ihr Arbeitgeberprofil gezielt grün ausrichten, verschaffen sich einen spürbaren Vorteil im zunehmend härteren Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Der folgende Beitrag stellt zentrale Maßnahmen vor und zeigt, wie Unternehmen diese wirksam und glaubwürdig umsetzen können.
LifestyleDer erste Eindruck eines Unternehmens entsteht oft lange vor dem ersten Gespräch. Wer ein Firmengebäude betritt, nimmt die Identität und die Werte des Betriebs unbewusst über die Architektur wahr. In den vergangenen Jahrzehnten dominierten vor allem Glas und Stahl das Bild moderner Gewerbegebiete. Diese Fassaden wirken zwar funktional, lassen aber häufig eine individuelle Persönlichkeit vermissen. Genau hier setzt ein aktuelles Umdenken in der Wirtschaft an. Viele Betriebe suchen nach Wegen, Beständigkeit und verlässliche Qualität wieder greifbar zu machen. Naturstein erlebt deshalb im zeitgenössischen Unternehmensbau eine Renaissance. Das Material verbindet zeitlose Ästhetik mit handwerklicher Substanz und signalisiert Stabilität in einem dynamischen Marktumfeld. Materialien mit Charakter und regionaler Verankerung
