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Donnerstag, 7. November 2013, 11:06

Neues Urteil erwartet [Erbrecht]

Ende des Jahres wird ein neues Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erwartet.
Es wird entschieden, ob das Erbrecht in einigen Punkten gegen das Grundgesetz verstößt.
Genau geht es um den Artikel 3 Abs.1. der sogenannte Gleichheitssatz.

Zitat

Als Grund gilt, dass der Bundesfinanzhof eine Diskriminierung privater
Erben gegenüber Erben von Familienunternehmen sieht. So werden sowohl
auf Immobilien als auch auf Sparguthaben aus privaten Erbschaften
Steuern erhoben. Handelt es sich bei dem Vermögen jedoch um
betriebliches Vermögen, werden zum Schutz von Arbeitsplätzen keinerlei
oder nur begrenzte Steuern fällig.
Zuletzt wurde das Gesetz 2008 verändert. Nun jedoch scheint es erneuten Handlungsbedarf zu geben.
Im Juli 2013 wurde vom Bundesrechnungshof verboten, Privatvermögen über sogenannte Scheinfirmen zu vererben.
Im Artikel der Zeitung RP-Online heißt es weiter:

Zitat

Für Unternehmer, die in absehbarer Zeit aus dem Unternehmen aussteigen
und den Betrieb auf die Nachkommen übertragen wollen, ist jetzt der
Zeitpunkt zum Handeln gekommen.
Das zumindest sagt Kevin Roblick, Partner der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft RTC-Schütte .
Die derzeit begünstigen betrieblichen Vermögenswerte sollten nun Zeitnah auf die Erben übertragen werden, solange sie noch begünstigt sind. Nach dem Urteil werden die privaten und gewerblichen Vermögen möglicherweise gleichgestellt.

Informationen bezogen aus dem Artikel der Zeitung RP Online / Wirtschaft:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/finan…richt-1.3713442

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Donnerstag, 7. November 2013, 11:42

Einen Teil habe ich an diesem Beitrag aber leider nicht ganz nachvollziehen können.

Ist es nicht Möglich nach §28 ErbStG den Betrag auf bis zu 10 Jahre zu stunden?
Demnach wäre doch die Gleichstellung wieder gefährdet oder?
LG

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