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Dienstag, 17. Dezember 2013, 11:03

Darf der Mitarbeiter arbeiten obwohl er krank geschreiebn ist?

Moin Moin,

Ein Mitarbeiter in der Firma meiner Frau ist krank geschrieben. Sie hat mir davon erzählt. Offenbar hat er Morbus Bechterew. Die genauen Umstände und der Verlauf kann bei Bedarf auf netdoktor.de eingesehen werden. Hier zur Sachlage nur ganz kurz die Zusammenfassung, Morbus Bechterew: Eine chronische Erkrankung in den Gelenken und der Wirbelsäule die schmerzen an diesen Stellen verursacht.


Der Mitarbeiter ist krank geschrieben. Er kann also nicht im Lager und auf der Verkaufsfläche arbeiten, da er sich nur eingeschränkt bewegen darf/kann. für eine Dauer von voraussichtlich 4 Monate wird er ausfallen. Sie weiß aber, dass hatte er ihr im Vertrauen erzählt, dass er in der Zeit als freier Programmierer in einem Software Entwicklungs Unternehmen arbeiten würde. Wir haben darüber Diskutiert und ich bin der Meinung, dass wenn er die erste Zeit vom Arbeitgeber und später von der entsprechenden Krankenkasse bezahlt wird, dass er in der Zeit auch nicht einfach arbeiten kann. Ist das nicht Versicherungsbetrug? Meine Frau war da anderer Meinung.

Offenbar steht im Arbeitsvertrag nicht, dass er nicht neben dieser Beschäftigung einer anderen nach gehen darf.

Wie ist da die rechtliche Lage?

Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Klartext« (17. Dezember 2013, 12:37)


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Montag, 10. November 2014, 10:08

Hallo Klartext,

es ist definitiv nicht erlaubt mit Krankschreibung arbeiten zu gehen, da in einem solchen Fall kein Versicherungsschutz vorhanden ist. Das bedeutet, sollte da während dieser "Arbeitszeit" etwas passieren, kann es zu gröberen Problemen kommen.

Als Chef ist ein solches Verhalten absolut unverantwortlich und auch unfair gegenüber seinen Mitarbeitern. Aber falls du dich näher dafür interessierst, kannst du doch mal bei Krankschreibung.net vorbeischauen, da findest du wirklich alles Wissenswerte zur Krankschreibung.

3

Donnerstag, 13. November 2014, 10:00

Wenn jemand eine Krankschreibung hat, dann ist diese Krankschreibung ein Nachweis, dass die Person zum Zeitpunkt bzw. Zeitraum der Krankschreibung nicht arbeitsfähig ist... also ist es unverantwortlich, sie zu diesem Zeitpunkt bzw. Zeitraum arbeiten zu lassen

4

Montag, 9. März 2015, 12:57

Hello,

natürlich ist es generell nicht erlaubt mit einer Erkrankung arbeiten zu gehen. Natürlich kommt es aber auch immer darauf an, ob man sich krank schreiben lässt und welche Krankheit man genau hat. Ich hatte zum Beispiel das letzte Mal Herpes und bin deshalb einen Tag zuhause geblieben, weil ich Niemand anstecken wollte.

Da ich aber zum Glück hier den Herpotherm gefunden hatte, habe ich das Problem schnell gelöst.

Sobald eine Krankmeldung erfolgt ist, darf aber in dem Zeitraum nicht gearbeitet werden.

5

Dienstag, 17. März 2015, 10:29

Selbst zu Hause sollte die Person nicht arbeiten. Damit riskiert er seine Gesundheit und kann dauerhaft nicht arbeiten, was dem Unternehmen nicht zugute kommt.

meisterlampe

Anfänger

Beiträge: 6

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Bankfachmann

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6

Samstag, 28. März 2015, 23:53

Würde mich schämen

Ich würde mich schämen, wenn ich so etwas tun würde. Nein, so etwas macht man nicht! Das ist unfair gegenüber allen anderen Mitarbeitern und nach meinem Gutdünken auch eine Art von Betrug.
"Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank (Berthold Brecht)."

kahlend

Anfänger

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Wohnort: Kiel

Beruf: Leitender Bankangestellter

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7

Freitag, 17. Juli 2015, 18:40

Nein auf gar kein Fall und das ist eine Straftat. Wenn dem jenigen dann etwas passiert, seit ihr am Ar***. Man kann sich aber vorzeitig gesund schreiben lassen ;)

8

Donnerstag, 3. September 2015, 11:46

Auf keinen Fall du musst den Mitarbeiter nach Hause schicken...

9

Samstag, 5. September 2015, 10:37

Nein, es ist nicht erlaubt. Du kannst dich allerdings wieder "gesundschreiben", dann kannst du auch früher wieder arbeiten gehen.

10

Sonntag, 18. Oktober 2015, 08:43

Natürlich nicht
Genieße das Leben ständig,denn du bist länger tot als lebendig!

11

Montag, 9. November 2015, 06:04

Nein, so etwas darf natürlich auf gar keinen Fall sein.

Du könntest zu diesem Zweck auch bei http://www.lentz-detektei.de/Berlin/Detektei-Berlin einen Detektiv beauftragen, der dann der Sache auf den Grund geht.

Falls sich das als wahr herausstellen sollte, ist für alle Beteiligten ein Nachspiel sicher.

12

Montag, 9. November 2015, 06:04

Ich würde so etwas also niemals zulassen, es lohnt sich weder als Dienstgeber, noch als DIenstnehmer.

13

Dienstag, 10. November 2015, 03:09

Spätestens dann wenn der krank geschriebene Mitarbeiter einen Unfall auf dem Weg zur Arbeitsstelle hat wirds richtig lustig denn dann wird keine Versicherung zahlen. Bei zum Beispiel einem Verkehrsunfall und bleibenden körperlichen Schäden eine Katastrophe. Das sollte sich jeder ganz genau vorher überlegen.

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Freitag, 13. November 2015, 15:01

Nein, denn dadurch ist der Mitarbeiter nicht versichert und wenn etwas passiert, kann das teuer werden..

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:00

Wer krank ist soll zuhause bleiben und gesund (https://www.gesundheits-frage.de) werden. Das ist der Sinn vom krankgeschrieben sein ;-)

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Dienstag, 1. November 2016, 09:49

Das würde ich nicht riskieren. Falls es dem Mitarbeiter aber besser geht, kann er zum Arzt, sich bestätigen lassen, dass es ihm besser geht und er wieder arbeitsfähig ist und dann arbeiten gehen.

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