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Donnerstag, 28. Januar 2016, 07:36

Wie schnell IT-Projekte aus dem Ruder laufen können

Einen schönen guten Morgen miteinander,
ich habe einen wirklich ausgesprochen interessanten Beitrag über das Scheitern von ERP-Projekten gelesen (sollte denke ich mal jedem hier ein Begriff sein). Besonders interessant dabei war aber ein Abschnitt über das Scheitern von IT-Projekten bzw. mit Fakten dazu, wie schnell diese mehr Ressourcen fressen können, als vorgesehen:

Zitat


  • Im Vergleich zu Bauvorhaben geraten IT-Projekte in Bezug auf die beiden Faktoren Kosten und Zeit fast doppelt so oft außer Kontrolle.
  • Der Kostenrahmen wird dabei im Schnitt um 27 % überschritten.
  • Private Projekte gehen nicht öfter schief als öffentliche. Letztere werden aber öfter vor ihrer Fertigstellung abgebrochen.
  • Software-Projekte, die auf Standardsysteme zurückgreifen, übersteigen das Budget durchschnittlich um 42 % und dauern 32 % länger. Projekte, die auf eine individuelle Systemlösung setzen, kosten dagegen nur 26 % mehr als geplant. Aber: Sie brauchen ganze 71 % mehr Zeit.
  • Kleinere Projekte überschreiten, prozentual gesehen, das Budget mehr als größere.
  • Jedes Jahr, welches das Projekt länger läuft, erhöht sich das Risiko des Scheiterns um 16,8 %.
  • Große Projekte sind erfolgversprechender als lange Projekte.
  • Mit erfahrenen Projektmanagern (mehr als 15 Jahre Berufserfahrung) ist der Projekterfolg nicht zwingend besser. Deren Projekte landen um rund 23 % über dem Budget und benötigen 63 % mehr Zeit. Die Zahlen bei Projektmanagern mit weniger als 10 Jahren Berufspraxis: 28 % Budgetüberschreitung und lediglich 4 % Zeitüberschreitung.
  • Die Einplanung eines Nutzenmanagements (Analyse der Vorteile eines Projektes) lohnt sich in jedem Fall.



Hier findet ihr übrigens den ganzen Artikel, also auch den Hauptteil zu ERP-Projekten: http://www.erp-welt.com/warum-erp-projek…-davor-bewahrt/

Deckt sich das mit euren Erfahrungen? Einige Sachen haben mich schon überrascht, aber gerade den Teil mit Kosten- und Zeitüberschreitung kennt vermutlich jeder, der schonmal an einem größeren IT-Projekt gearbeitet hat.

Grüße,
StartUP.

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Montag, 7. März 2016, 08:35

In den Bullet-Points der Tabelle finden sich interessante Fakten. Die eruierten Zahlen geben Anlass, sich bereits vor dem Projektstart Gedanken darüber zu machen, wie man die Risiken des Scheiterns so minimal wie möglich halten kann. Zumal es sich bei jeder Projektierung um einen zugleich logisch fundierten als auch kreativen Prozess handelt, bei dem sämtliche themenübergreifenden Einflüsse stimmig miteinander korrelieren müssen, kann ich nur – schon aus Kostengründen – empfehlen, zuvor Planzahlen einzuholen und Marktanalysen in Auftrag zu geben. Fundierte Ergebnisse haben wir in der Vergangenheit immer bei Meyer Industrie Research erhalten. Ein Blick auf diese Seite beispielsweise (http://www.meyer-industryresearch.de/mar…e/marktanalyse/) zeigt, dass der Spezialdienstleister belastbare Marktanalysen, Marktstudien und Marktrecherchen als Grundlage für Wachstums- und Expansionsvorhaben bietet. Die Vorab-Investition macht weitaus mehr Sinn, als im Nachgang Fehler kostspielig ausbügeln zu müssen oder dem Projekt aufgrund von Vermutungen den Garaus zu machen.

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